Nachhaltigkeit aus Überzeugung

Im Bayerwaldhof verstehen wir Nachhaltigkeit nicht als Trend, sondern als feste Haltung.

Eingebettet in die einzigartige Natur des Bayerischen Waldes ist es für uns selbstverständlich, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und unseren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu verbessern.

Daten & Analyse anstatt Vermutungen

Im Rahmen eines Pilotprojekts mit der Firma JuS.TECH haben wir 2025 unsere CO₂-Bilanz erstmals detailliert erfasst.

Allein im dritten Quartal 2025 wurden gut 10.000 Rechnungspositionen ausgewertet. Auf dieser fundierten Datenbasis konnten wir unseren betrieblichen "Carbon Footprint" transparent analysieren und gezielt einordnen.

Unsere Stärken

Ein zentraler Baustein unseres Engagements ist unsere moderne und klimafreundliche Energieversorgung.

 

Die Wärmeerzeugung erfolgt über ein eigenes Heizwerk mit regionalen Holz-Hackschnitzeln, einem nachwachsenden Rohstoff mit kurzen Transportwegen. Dieser Bereich zählt laut Analyse zu unseren besonders starken Nachhaltigkeitsfaktoren.

 

Auch bei der Stromversorgung setzen wir konsequent auf Eigenverantwortung:

Bereits heute stammen rund 60 Prozent unseres Strombedarfs aus eigener Photovoltaik-Erzeugung.

Allein im dritten Quartal 2025 konnte unsere PV-Anlage eine Leistung von rund 48 MWh bereitstellen. Der ergänzend bezogene Strom wird gemäß Anbieterangaben CO₂-neutral produziert, wodurch sich unsere indirekten Emissionen deutlich reduzieren.

 

Ein umweltbewusster Umgang mit Abfällen ist für uns selbstverständlich und fester Bestandteil unseres nachhaltigen Hotelbetriebs.

Unser Fokus liegt darauf, Abfall bereits im Alltag zu vermeiden – durch bewussten Einkauf, durchdachte Abläufe und den Einsatz wiederverwendbarer Materialien.

Unvermeidbare Abfälle werden bei uns konsequent getrennt und regionalen Recyclingkreisläufen zugeführt, um wertvolle Ressourcen zu erhalten und den CO₂-Ausstoß möglichst gering zu halten.

Bioabfälle verstehen wir nicht als Müll, sondern als nutzbare Ressource, die sinnvoll weiterverwertet wird.

Kurze Transportwege, regionale Entsorgungspartner sowie geschulte Mitarbeitende sorgen dafür, dass Abfallentsorgung bei uns effizient, verantwortungsvoll und klimafreundlich umgesetzt wird.

Die Fakten

Unsere Zahlen zeigen die Realität:

vollständig erhoben,

ehrlich berechnet,

ohne das Weglassen unbequemer Faktoren wie Mitarbeiterwohnen, Pendelwege, Nebengebäuden oder vorgelagerter Produktion.

 

Die Analyse dient uns nicht als Selbstzweck, sondern als Kompass für eine nachhaltige Weiterentwicklung unseres Hauses.

 

Im Jahr 2025 hat der Bayerwaldhof in etwa 2.913 Tonnen CO2 produziert.

 

 

Pro Gast bedeutet dies 39 kg CO2 pro verbrachtem Tag im Bayerwaldhof.

Dies entspricht einer 200 km Autofahrt mit einem durchschnittlichen PKW.

 

Die Auswertung zeigt zudem klar, wo die größten Emissionsanteile entstehen:

Vorgelagerte und nachgelagerte Prozesse,

etwa im Bereich Lebensmittel, Mitarbeiterwege oder der Erzeugung der Holz-Hackschnitzel.

Für uns ist das kein Nachteil, sondern eine wertvolle Grundlage, um gezielt weitere Maßnahmen zu definieren und unsere Bilanz Schritt für Schritt zu verbessern.

 

Als Hotel tragen wir Verantwortung für unseren CO₂-Ausstoß und setzen uns aktiv mit dessen Ursachen auseinander.

 

 

Dabei ist uns jedoch eine transparente und faire Einordnung wichtig:

Ein großer Teil unserer Emissionen entsteht nicht durch den Hotelbetrieb an sich, sondern durch Bereiche, die unmittelbar mit der Nutzung unseres Angebots verbunden sind:

 

Lebensmittel und Getränke
Der Einkauf von Lebensmitteln und Getränken stellt einen wesentlichen Anteil unseres CO₂-Fußabdrucks dar. Diese Emissionen entstehen jedoch durch Produkte, die von unseren Gästen bewusst konsumiert werden – vom Frühstück bis zum Abendessen. Unser Hotel stellt den Rahmen, die Entscheidung über Umfang und Art des Konsums liegt beim Gast.
Wir unterstützen klimabewusste Entscheidungen durch regionale Produkte, saisonale Angebote und einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln.

 

Pendeln unserer Mitarbeitenden
Unser Haus liegt ländlich, was bedeutet, dass viele Mitarbeitende auf den Arbeitsweg angewiesen sind. Die dabei entstehenden Emissionen sind kein Ausdruck von Ineffizienz, sondern eine notwendige Voraussetzung für Arbeitsplätze im ländlichen Raum.
Wir fördern Fahrgemeinschaften, flexible Arbeitszeiten und – wo möglich – kurze Wege, können das Pendeln jedoch nicht vollständig vermeiden.

 

Produktion von Hackschnitzeln
Die Herstellung unserer Hackschnitzel verursacht ebenfalls CO₂, dient jedoch der Wärmeerzeugung aus erneuerbaren, regionalen Rohstoffen. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern stellt dies langfristig eine deutlich klimafreundlichere Lösung dar und stärkt regionale Wertschöpfungsketten.

Unser Anspruch

Unser Ziel ist es nicht, Emissionen zu verschieben oder zu beschönigen,

sondern sie einzuordnen & kontinuierlich zu reduzieren, wo es realistisch und sinnvoll möglich ist.

 

Ebenso möchten wir unsere ganzheitlichen Ansätze aufzeigen, die einen nachhaltigen Mehrwert für unsere Gäste, unsere Mitarbeitenden und den Bayerwaldhof als Ganzes schaffen.

 

Denn ein Hotel ist kein abgeschlossener Verbraucher, sondern ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, genießen, arbeiten und leben.

"Nachhaltigkeit"

bedeutet für uns, Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu übernehmen

– messbar, transparent und zukunftsorientiert.

Unser Ziel ist es, den Bayerwaldhof im Einklang mit der Natur weiterzuentwickeln und unseren Gästen nachhaltigen Urlaub auf hohem Niveau erlebbar zu machen.